Presse
walter - Nachrichten aus Gropiusstadt am 08 Juli 2010

Kinderreporter-Interview mit Kazim Erdogan

Drei walter-Kinderreporter waren beim Eröffnungsfest der Sprachwoche für den walter unterwegs, um dem Veranstalter der Sprachwoche, Kazim Erdogan, für den walter zu interviewen. Eine von Ihnen, Arbnore Gashi (11 Jahre), genannt Nora, war schon 2008 beim Interview von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky dabei, sie hat also schon Erfahrung als Kinderreporter. Die beiden anderen, Erkan Kocadede (12 Jahre) und Nadine El-Ayonnei (8 Jahre) sind zum ersten Mal dabei. Alle drei gehen auf die Hugo-Heimann-Grundschule. Und wir hoffen, sie werden noch öfter als Kinderreporter in der Gropiusstadt unterwegs sein – früh übt sich!

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Blick Berlin.de am 30. Mai 2010

„Festival der Zungen und Ohren: Neuköllner Sprachwochen zum Sommer-Anfang"

Wer hinter diesem Titel ein Aktionsbündnis für ein bezirksgesteuertes und schulübergreifendes Unterrichtsprojekt vermutet, darf sich angesichts des umfangreichen und ebenso interessanten Programmheftes der „Sprachwoche Neukölln” vom Gegenteil überzeugen.

Zwar findet die Masse der 400 Veranstaltungen von, mit und für Schüler des Bezirks statt, doch die echten „Perlen” der Sprachwoche sind bei weitem zahlreich und interessant genug sortiert und verortet, dass die Reise ins Reich der südlichen U7 für die kommende Woche gleich mehrmals lohnen könnte.

Überall im Bezirk mit seinen Bürgern aus 160 Nationen und ihren 181 Sprachen werden Lesungen veranstaltet. Ob in der U-Bahn, im Britzer Garten, an Theaterorten, im Panoramaraum über den Dächern der Gropiusstadt oder im Gewusel des Marktes auf dem Karl-Marx Platz – Poesie, Prosa, Spiel, Musik und vor allem Sprachen aller Art werden im Berlin-Ort zwischen dem Ex- und dem Zukunfts-Airport in der kommenden Woche präsentiert.

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Die Tageszeitung „Neues Deutschland” am 29. Mai 2010

„Gedichte am Gemüsestand"

Die 3. »Woche der Sprache und des Lesens in Neukölln« wird heute eröffnet.

Der Wochenmarkt am Neuköllner Karl-Marx-Platz in Berlin scheint nur auf den ersten Blick normal. Es gibt drängelnde Menschen und Gemüsestände – wie immer. Doch in das allgemeine Stimmengewirr weben sich ungewohnte Sprachgebilde. Gedichte. Lauthals werden sie vorgetragen, auf Türkisch, Deutsch, Arabisch, Spanisch, Kurdisch, Griechisch. Einige Mütter haben ihre Einkaufstüten abgestellt und lauschen. Das Händlergeschrei ist leiser geworden. Die Lyrik hat den Stadtraum erobert.

So in etwa könnte es ablaufen am Mittwoch, dem 2. Juni. Um 15 Uhr beginnt auf dem Wochenmarkt ein Lyrikmarathon, zu dem mindestens 50 Menschen eigene oder fremde Gedichte vortragen – jeder in seiner Muttersprache. Alle Interessenten können mit einem Gedicht auf den Markt kommen und sich beteiligen.

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Die Tageszeitung „Der Tagesspiegel” berichtet am 28. Mai 2010 unter der Überschrift
Lesewoche in Neukölln - Um kein Wort verlegen“:

In Neukölln startet die Sprach- und Lesewoche – 900 Schüler haben schon vorab gedichtet. Die meisten haben einen Migrationshintergrund.

„Hammerhart“ seien einige der Gedichte, doch die meisten kleine Schmuckstücke. „Der Großteil der Kinder und Jugendlichen hat Migrationshintergrund, aber sie gehen wunderbar mit Sprache um“, sagt Eduard Heußen, Organisator des Bildungsverbunds Gropiusstadt.

Neun Grund- und Oberschulen nehmen an der dritten Neuköllner „Woche der Sprache und des Lesens“ teil. Bis zum 6. Juni sind Lesungen, Schreibwettbewerbe, Theateraufführungen und Konzerte geplant – im Rathaus, in Cafés, Parks und auf Wochenmärkten genauso wie an Bahnhöfen und in Wartezimmern von Arztpraxen.

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Die „Berliner Woche” schreibt in der Lokalausgabe Neukölln-Nord vom 24.02.2010:

Nicht nur lesen, auch dichten

„Woche der Sprache und des Lesens“ erstmalig mit Sprichwörter-Wettbewerb

NEUKÖLLN. Vom 30. Mai bis zum 6. Juni findet in diesem Jahr die „Woche der Sprache und des Lesens“ in Neukölln statt. Mit dem Wettbewerb „Mein schönstes Sprichwort“ ist dabei zum ersten Mal auch das sprachliche Talent der Neuköllner gefragt. Vorschläge können bis zum 31. März eingereicht werden.

Menschen aus über 160 Nationen leben in Neukölln. Dementsprechend groß ist die Anzahl der Sprachen, die im Bezirk gesprochen werden. Wie man die Kommunikation der Bewohner untereinander fördern könnte, darüber machte sich Anfang 2006 der Psychologe Kazim Erdogan Gedanken. Und der Vorstandvorsitzende des Vereins „Aufbruch Neukölln“ hatte eine Idee: die „Woche der Sprache und des Lesens“. Die erste Aktionswoche fand noch im selben Jahr in Kooperation mit dem Psychosozialen Dienst statt – und war ein voller Erfolg. Überall im Bezirk wurden Lesungen veranstaltet, teilweise auch an ungewöhnlichen Orten wie in Arztpraxen, in der U-Bahn oder im Britzer Garten. Auch Theateraufführungen, Spiele und Konzerte waren Bestandteil der Lesewoche. Insgesamt gab es 280 Veranstaltungen, an denen 9000 Menschen teilnahmen – vom Vorschulkind bis zum Senioren. 2008 gab es dann bereits 21.000 Besucher und mehr als 480 Veranstaltungen.

In diesem Jahr startet die Woche, die unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) steht, am 29. Mai mit einer Auftaktveranstaltung am oder im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt am Bat-Yam-Platz. Bei schönem Wetter wird es Autorenlesungen auf einer Freilandbühne geben. Daneben präsentieren sich Vereine und Organisationen aus dem Bezirk mit Markständen.

Bis zum 6. Juni werden etwa 300 Veranstaltungen im gesamten Bezirk stattfinden, an denen auch prominente Autoren wie Horst Bosetzky, Erika Fischer, Hatice Akyün und Isabella Kroth teilnehmen.

Kitas und Schulen im Fokus

Den Schwerpunkt haben die Initiatoren dieses Mal auf Kitas und Schulen gelegt. „Wir planen in jeder Neuköllner Schule eine Lesung und in den Kitas Märchenstunden mit Spielen“, berichtet Erdogan. Als Vorleser sind dabei nicht nur Erwachsene, sondern auch Schüler gefragt. Ehrenamtliche Helfer und Spender von Sachmitteln wie Bücher und Schreibwaren sind willkommen und können unter buero@sprachwocheneukoelln. de Kontakt zu den Initiatoren aufnehmen.

Bereits im Vorfeld der Sprachwoche startet der Wettbewerb „Mein schönstes Sprichwort“. Aufgabe ist es, ein Sprichwort zu finden, das die Schönheit der Sprache widerspiegelt. Dabei können sowohl alt bekannte Formulierungen als auch selbst gedichtete Verse eingereicht werden. Eine Jury aus Lehrern und Sprachwissenschaftlern sucht die schönsten Sprüche aus. Den Gewinnern winken 50 Sachpreise, darunter Flugtickets in die Türkei, nach Spanien und Griechenland. Einsendeschluss ist der 31. März. Teilnahmekarten gibt es im Info-Center im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83. Mehr Infos: www.sprachwocheneukoelln.de.

syri



Die Tageszeitung „Der Tagesspiegel” berichtet am 13. Oktober 2009 unter der Überschrift „Hauptstadtpreis: Neuköllner Vorleser gesucht“ über die Wochen der Sprache und des Lesens in Neukölln.
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Die Wochen der Sprache und des Lesens in Neukölln 2010 werden unterstützt von: